Montag, 27. August 2007

Mangelhafte Beratung von Senioren am Bankschalter

Kennen Sie diese Situation: Sie kommen in Ihre Hausbank und wollen Bundesanleihen kaufen. Der junge Berater am Schalter kennt weder Ihre Kontonummer noch Ihren Namen und in der Bank herrscht ein Geräuschpegel, so dass man glauben könnte, man befände sich am Bahnhof. Der Berater bittet Sie weder an einen diskreteren Ort noch befragt er Sie nach Ihren Anlagezielen, um Sie sachgerecht beraten zu können. Schlimmer noch, statt Sie über die Chancen und Risiken von Bundesanleihen aufzuklären und Sie über die Möglichkeit einer kostenlosen Depotverwahrung von Bundesanleihen bei der Bundesschatzverwaltung zu informieren, versucht er Ihnen Anteile an einem Investmentfonds zu verkaufen. Sie durch­schauen ihn: Der Kauf solcher Fonds würde ihm und der Bank eine ansehnliche Provision einbringen. Sie realisieren traurig, dass es dem Berater nur um seinen persönlichen Nutzen und nicht um Ihr Wohlergehen geht.

Schluss damit - seniorengerechte Dienstleitungen müssen endlich her!



Mehr Informationen gibt es im Buch "Geldanlage und Vermögenssicherung für Senioren".

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