Freitag, 11. Juli 2014

Die sechs größten Fehler, die Sie bei der häuslichen Pflege von Angehörigen machen können

Bei der häuslichen Pflege von Angehörigen passieren immer wieder Fehler. Sie schaden dem Pflegebedürftigen oder der Pflegeperson. Insbesondere Senioren die jemanden pflegen wollen, müssen aufpassen, dass sie sich körperlich und psychisch nicht überschätzen.

1. Körperliche Kräfte überschätzen

Die häusliche Pflege verlangt einen hohen Kraftaufwand. Insbesondere das Waschen, Anziehen und Lagern der Pflegeperson ist für den Laien schwierig. Besonders Senioren ist anzuraten, gelerntes Pflegepersonal um Anleitung zu bitten. So können alltägliche Handgriffe ergonomisch erlernt werden.

2. Alles aus eigener Tasche bezahlen

Die Pflege kostet viel Geld. Es wäre jedoch falsch, alle Pflegemittel aus eigener Tasche zu zahlen. Jedem Pflegebedürftigen steht gesetzlich eine monatliche Pauschale zu.

3. Auf Hilfsmittel verzichten

Viele Pflegemaßnahmen können durch die Verwendung von Hilfsmitteln erleichtert werden. Pflegepersonen sollten sich beraten lassen und ein entsprechendes Rezept einfordern.

4. Keine Auszeit gönnen

Der größte Fehler in der Pflege von Angehörigen ist das Bedürfnis, rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Pflegepersonen steht eine Auszeit zu, die von den Pflegekassen bezahlt wird.

5. Alles unter einen Hut bringen zu wollen

Einige Pflegepersonen möchten Haushalt, Garten und die Familie unter einen Hut bringen. Obendrein soll die häusliche Pflege perfekt sein. Dieses Ideal ist unerreichbar. Pflegende müssen Prioritäten setzen, Unwichtiges darf auf der Strecke bleiben.

6. Aufgaben nicht verteilen

Es ist falsch, angebotene Hilfe abzulehnen. Dies wäre ein Zeichen von Selbstüberschätzung. Familienmitglieder und Freunde wären enttäuscht.     

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